Recht am eigenen Bild: Bildrechte zum Schutz der Privatsphäre

In Zeiten, in denen fast jedes Smartphone über eine eingebaute Kamera verfügt, welche mit so manch einer Digitalkamera in Konkurrenz tritt, kann jeder Moment in einem Schnappschuss festgehalten werden. Allerdings bedeuten diese technischen Möglichkeiten nicht auch automatisch, dass Sie dazu auch immer und überall berechtigt sind. Denn Aufnahmen von Personen fallen unter das Recht am eigenen Bild.

Das Recht am eigenen Bild ist ein wichtiger Bestandteil bei der informationellen Selbstbestimmung.

Das Recht am eigenen Bild ist ein wichtiger Bestandteil bei der informationellen Selbstbestimmung.

Recht am eigenen Bild – kurz und kompakt

Das Recht am eigenen Bild gibt den auf Bildnissen abgebildeten Personen die Befugnis, über die Veröffentlichung und Verbreitung ebensolcher Aufnahmen zu bestimmen. Fehlt die Einwilligung zur Verwendung, kann dies unter anderem eine Abmahnung samt Unterlassungserklärung nach sich ziehen.

Was ist das Recht am eigenen Bild?

Vor der Veröffentlichung von einem Foto muss gemäß Recht am eigenen Bild das Einverständnis der abgebildeten Person vorliegen.

Vor der Veröffentlichung von einem Foto muss gemäß Recht am eigenen Bild das Einverständnis der abgebildeten Person vorliegen.

Die Verwendung und Veröffentlichung von Bildaufnahmen ist in Deutschland nur unter der Einhaltung verschiedenster rechtlicher Vorschriften zulässig. Zu den wichtigsten Vorschriften zählen insbesondere das Recht am eigenen Bild sowie das Urheberrecht für Bilder.

Wohingegen das Urheberrecht vor allem die Rechte der Schöpfer – also der Fotografen – und eine angemessene Entlohnung bei der Verwertung durch Dritte sicherstellt, stellt das Recht am eigenen Bild ein im Grundgesetz definiertes Element der Persönlichkeitsrechte dar.

Beim Persönlichkeitsrecht handelt es sich um verschiedenste Vorschriften, welche die Entfaltung der Persönlichkeit sicherstellen und den Schutz vor Eingriffen in die Lebens- und Freiheitsbereiche gewährleisten sollen.

Recht am eigenen Bild: Welches Gesetz bildet die rechtliche Grundlage?

Gemäß Kunsturhebergesetz kann ein Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild eine Straftat darstellen.

Gemäß Kunsturhebergesetz kann ein Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild eine Straftat darstellen.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich beim Recht am eigenen Bild um einen Bestandteil des Persönlichkeitsrechts. Die gesetzliche Grundlage dazu lässt sich im Gesetz betreffend das Urheberrecht an Werken der bildenden Künste und der Photographie – vermutlich eher unter den Bezeichnungen Kunsturhebergesetz oder den Abkürzungen KunstUrhG bzw. KUG geläufig – finden.

Im Kunsturhebergesetz wird das Recht am eigenen Bild in Paragraph 22 wie folgt definiert:

Bildnisse dürfen nur mit Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder öffentlich zur Schau gestellt werden. Die Einwilligung gilt im Zweifel als erteilt, wenn der Abgebildete dafür, daß er sich abbilden ließ, eine Entlohnung erhielt.

Demnach ist die Veröffentlichung von Fotos, welche Menschen zeigen, nur dann zulässig, wenn die abgebildete Person ein entsprechendes Einverständnis dazu gegeben hat. Erhalten Models für ihre Tätigkeit vor der Kamera eine Bezahlung, ist es hingegen üblich, dass diese dafür ihr Recht am eigenen Bild abtreten bzw. davon keinen Gebrauch machen.

Laut Gesetzgeber muss es sich bei einem „Bildnis“ nicht zwangsläufig auch um ein Foto handeln. Denn gleichermaßen gilt das Recht am eigenen Bild bei einem Video.

Wichtig! Das Recht am eigenen Bild erlischt nicht automatisch mit dem Ableben des Abgebildeten. So bedarf es gemäß § 22 KUG noch zehn Jahre nach dem Tod die Einwilligung der Angehörigen, zu denen insbesondere Ehegatten, Lebenspartner sowie Kinder zählen.

Existieren beim Recht am eigenen Bild Ausnahmen?

Recht am eigenen Bild: Eine öffentliche Veranstaltung zählt in der Regel zu den Ausnahmen, da nicht die einzelnen Personen im Fokus stehen.

Recht am eigenen Bild: Eine öffentliche Veranstaltung zählt in der Regel zu den Ausnahmen, da nicht die einzelnen Personen im Fokus stehen.

Ähnlich wie die Schranken im Urheberrecht sieht auch das Kunsturhebergesetz Ausnahmen vor, in denen eine Einwilligung wegen dem Recht am eigenen Bild nicht notwendig ist. Diese ergeben sich aus § 23 KUG.

Demnach ist es zulässig Bilder ohne ein entsprechendes Einverständnis der Abgebildeten zu verbreiten oder zu veröffentlichen, wenn eine der folgenden Bedingungen erfüllt ist:

  • Bildnisse der Zeitgeschichte
    Zeigt ein Foto Personen des öffentlichen Lebens oder wichtige Ereignisse, müssen die Beteiligten in der Regel eine Veröffentlichung hinnehmen. Dies gilt allerdings nur solange, wie die Bilder nicht in die Privat- oder Intimsphäre eingreifen.
  • Personen als Beiwerk
    Bei Fotos vom Brandenburger Tor oder dem Eifelturm lässt es sich in der Regel nicht vermeiden, dass Passanten mitabgebildet werden. Da der eigentliche Grund der Aufnahme allerdings das Bauwerk ist, erlaubt der Gesetzgeber in der Regel eine Veröffentlichung.
  • Versammlungen und Aufzüge
    Bei Versammlungen und anderen Großveranstaltungen besteht ein allgemeines Informationsinteresse der Öffentlichkeit. Da hierbei die einzelnen Teilnehmer keine Rolle spielen, ist eine entsprechende Bildberichterstattung ohne gesonderte Einwilligung zulässig. Private Veranstaltungen wie Hochzeiten und Beerdigungen fallen aufgrund ihres privaten Charakters hingegen nicht unter die Ausnahmeregelung.
  • Höheres Interesse der Kunst
    Dient die Verbreitung oder Veröffentlichung eines Bildnisses einem höheren Interesse der Kunst, ist ein Verzicht auf die Einwilligung des Abgebildeten möglich. Wann diese Ausnahme im Einzelfall tatsächlich greift, muss ggf. ein Gericht einschätzen.
  • Rechtspflege und öffentliche Sicherheit
    Schwerkriminelle müssen in den meisten Fällen einen Verstoß gegen ihr Recht am eigenen Bild durch die Polizei oder sonstige Behörden hinnehmen. Denn nur so ist es möglich, die Gesellschaft vor einer möglichen Gefahr umfassend zu warnen.

Wie können Sie gegen eine Verletzung am Recht am eigenen Bild vorgehen?

Bei einem Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild kann Ihnen Schadensersatz zustehen.

Bei einem Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild kann Ihnen Schadensersatz zustehen.

Einen Verstoß gegen Ihr Recht am eigenen Bild müssen Sie grundsätzlich nicht stillschweigend hinnehmen. So besteht die Möglichkeit, die durch das Kunsturhebergesetz eingeräumten Ansprüche durchzusetzen.

Dabei handelt es sich insbesondere um die Ansprüche auf Unterlassung und Schadensersatz. Diese lassen sich zum einen im Zuge einer Abmahnung geltend machen. Dabei handelt es sich um eine Maßnahme zur Prozessvermeidung. Zum anderen kann der Geschädigte eine Klage vor Gericht anstreben.

Um gerichtliche Ansprüche geltend zu machen, muss beim Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild eine Anzeige erfolgen. Denn hierbei handelt es sich, ebenso wie bei einer Urheberrechtsverletzung, um ein sogenanntes Antragsdelikt. Die Staatsanwaltschaft wird also nur auf Antrag der Geschädigten aktiv.

Das Kunsturhebergesetz sieht bei einem Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild als Strafe entweder einen Freiheitsentzug von bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vor. Was im Einzelfall droht, hängt dabei von den individuellen Umständen ab.

Verstoß gegen das Recht am eigenen Bild durch eine Einwilligung verhindern

Möchten Sie beim Recht am eigenen Bild das Risiko für eine unerlaubte Verbreitung reduzieren, empfiehlt es sich, das Einverständnis in schriftlicher Form einzuholen. Wie für das Recht am eigenen Bild eine Einverständniserklärung als Vorlage aussehen kann, zeigt das nachfolgende Beispiel.

Ich, [Name der abgebildeten Person]
bin mit den Aufnahmen einverstanden,
die [Name des Fotografen]
am [Datum der Aufnahmen]
im/beim [Anlass und Ort der Aufnahmen] angefertigt hat.

Ich bin mir bewusst, dass ich auf diesen Aufnahmen deutlich zu erkennen bin und willige einer Veröffentlichung für den nachfolgenden Zweck ein:

[Verwendungszweck]

Ich kann diese Zustimmung über die Veröffentlichung und Verwendung von besagten Fotos jederzeit zurücknehmen oder einschränken. Ansonsten ist die Einwilligung unbegrenzt gültig.

________________________
Datum, Ort

____________________________
Unterschrift

Download-Icon
Nachfolgend finden Sie die zur Abtretung beim Recht am eigenen Bild verwendbare Einwilligung als Muster zum Download:
Muster für die Einwilligung zum Recht am eigenen Bild als PDF-Datei (.pdf)
Muster für die Einwilligung zum Recht am eigenen Bild als Word-Datei (.doc)

Grundsätzlich können Sie über Ihr Recht am eigenen Bild mithilfe einer Einverständniserklärung verfügen. Im Vordruck sollte dabei vermerkt sein, welchen Verwendungszweck die Aufnahmen im Einzelnen dienen sollen. Von pauschalen Freigaben sollten Privatpersonen – so Experten – eher absehen. Denn in einem solchen Fall lässt sich die Verwertung nur schwer nachverfolgen.

Zusammenfassung – FAQ zum Recht am eigenen Bild

Frage 1: Eine Einwilligung gemäß dem Recht am eigenen Bild ist beim Gruppenbild nicht notwendig, oder?

Der Irrglaube, dass für das Recht am eigenen Bild bei einer Gruppe eine Ausnahme besteht, hält sich beständig. Allerdings lässt sich aufgrund der Gesetze eine solche pauschale Aussage nicht tätigen. Eine Sonderregelung gilt einzig für Versammlungen und andere Großveranstaltungen. Ein Gruppenfoto, welches fünfzehn Personen zeigt, fällt hingegen nicht darunter.

Frage 2: Gilt das Recht am eigenen Bild bei WhatsApp, Facebook und Co.?

Grundsätzlich haben die Gesetze auch in den sozialen Medien oder Messenger-Diensten Gültigkeit. So entschied das LG Frankfurt am 28.05.2015 (Az.: 2-03 O 452/14), dass auch der Versand von Fotos via WhatsApp unter die „Verbreitung“ im Sinne des KUG fällt und somit eines entsprechenden Einverständnisses bedarf. Verstoßen Sie mit der Veröffentlichung von einem Foto auf Facebook gegen das Recht am eigenen Bild, müssen Sie ggf. mit Sanktionen rechnen.

Frage 3: Steht zum Recht am eigenen Bild etwas im StGB?

Das Recht am eigenen Bild ergibt sich grundsätzlich aus dem Kunsturhebergesetz. Da dieses allerdings nur die Verbreitung von Bildnissen regelt, trat 2004 ein ergänzender Tatbestand in Kraft. So stellt § 201a Strafgesetzbuch (StGB) die Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen unter Strafe. Dadurch zieht bereits die Herstellung einer Bildaufnahme, welche zum Beispiel die Hilflosigkeit einer anderen Person zur Schau stellt, juristische Konsequenzen – wie eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren – nach sich.

Frage 4: Besteht das Recht am eigenen Bild auch für Arbeitnehmer am Arbeitsplatz?

Grundsätzlich hat das Recht am eigenen Bild auch am Arbeitsplatz Bestand. Möchte ein Unternehmen Bilder ihrer Angestellten zum Beispiel auf dem Internetauftritt der Firma veröffentlichen, ist dafür gemäß dem Recht am eigenen Bild eine Einverständniserklärung der Arbeitnehmer notwendig.

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32 thoughts on “Recht am eigenen Bild: Bildrechte zum Schutz der Privatsphäre

  1. Juliii

    Ich habe ein Bild von mir an einen “Freund” geschickt, dieser zeigte und verschickte das Bild obwohl ich zuvor ausdrücklich sagt das ich dies nicht möchte, verstößt er gegen das Gesetz?

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Juliii,

      wir empfehlen Ihnen, einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Dieser kann prüfen, ob hier ein Rechtsverstoß vorliegt und Ihnen ggf. helfen, rechtliche Schritte einzuleiten.

      Ihr Team von urheberrecht.de

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  2. Donges

    Wie verhält sich das wenn man ein Strich über den Augen gemalt bekommt. Man aber voll erkennt Wer da zu sehen ist?

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo,
      ein schwarzer Balken über der Augenpartie schließt die Erkennbarkeit nicht immer aus. Ob Ihr Recht am eigenen Bild verletzt wurde, muss im Einzelfall geprüft werden. Wenden Sie sich dafür ggf. an einen Anwalt.

      Ihr Team von urheberrecht.de

      Reply
  3. tanja

    Die neue Datenschutzverordnung ist ja durchaus irre führend. Ich frage mich ob man Fotos die Letztes Jahr für ein einmaliges Event geschossen wurden ( hier wurde mündlich eine Erlaubnis zum fotografieren erteilt) in diesem Jahr einfach nutzen darf und zu zwecken der Eigenwerbung abdrucken darf auf flyern zb.! Für das Abdrucken und der tausendfachen vervielfältigung wurde keine Erlaubnis eingeholt.
    Darf man das?

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Tanja,
      wir dürfen keinen kostenlose Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich daher ggf. an einen Anwalt.

      Ihr Team von urheberrecht.de

      Reply
  4. Helen-Angelika

    Wie sieht das bei öffentlichen Veranstaltungen, z.B. Messen aufs wenn ich Standbetreiber bin. Darf ich ohne
    Einwilligung hinter dem Stand fotografiert werden?

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Helen-Angelika,
      grundsätzlich dürfen Fotos nur mit der Einwilligung des Abgebildeten verbreitet oder veröffentlicht werden. Eine Ausnahme besteht allerdings zum Beispiel, wenn es sich um eine Großveranstaltung handelt, bei der Einzelpersonen nicht keine Rolle spielen. Ob in Ihrem Fall eine solche Ausnahme besteht, können wir nicht einschätzen. Wenden Sie sich dafür ggf. an einen Anwalt.

      Ihr Team von urheberrecht.de

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  5. Klaus

    Wie ist es, wenn ein Privatmann Aufnahmen einer Straftat (z.B. Fahraddiebstahl, Hausfriedensbruch) macht und mit Fotos des erkennbaren Täters eine eigene “Fahndung” via Facebook oder Twitter einleitet?

    Vielen Dank!

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Klaus,
      die Verwendung von Fotos oder Videos im Zuge einer Fahndung ist in der Regel nur Behörden gestattet. Zudem gilt es den Eingriff in die Persönlichkeitsrechte und die Tat gegeneinander abzuwägen. Wenden Sie sich für eine Einschätzung ggf. an einen Anwalt.

      Ihr Team von urheberrecht.de

      Reply
  6. Susi

    Hallo, darf ich Ausschnitte eines Gesichts ,z. B. Nase oder Mundpartie ohne Einwilligung der Person veröffentlichen?

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    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Susi,
      hierbei kommt es vermutlich auf den Wiedererkennungswert der Ausschnitte an.

      Ihr Team von urheberrecht.de

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  7. Angelo

    Hallo ich wurde in meiner Mittagspause als ich mich Einbissien ausruhte und die Augen geschlossen hatte von einem Mitarbeiter fotografiert ohne das ich es wusste und das Foto landete auf dem Firmen Computer ist das eine Verletzung meiner bildrechte und was kann ich dagegen tun ??

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Angelo,
      grundsätzlich kann es sich dabei um einen Eingriff in Ihr Recht am eigenen Bild handeln. Bevor Sie rechtliche Schritte einleiten, wäre es vielleicht angebracht, mit der verantwortlichen Personen zu sprechen und die Entfernung des Fotos zu verlangen. Sollte dieser Versuch scheitern, sollten Sie sich ggf. an einen Anwalt wenden.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  8. Exfrau

    Mein Exmann hat meinem neuen Partner Fotos von mir und meinem ex gesendet obwohl ich ihm dies ausdrücklich untersagte denn auf den Bildern bin ich halb nackt. Mein Recht bleibt doch trotzdem aufrecht, auch wenn er mit darauf abgebildet ist oder?!

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo,
      das Recht am eigenen Bild gilt in der Regel immer dann, wenn eine Person eindeutig zu erkennen ist und keine Ausnahmeregelung greift.

      Ihr Team von urheberrecht.de

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  9. Sandra

    Eine Person klaut von mir und meiner Familie Bilder von Facebook und postet sie als profilbild bei Whatsapp. Wir haben sie schon geblockt aber sie ist weiter mit ein fake Profil unterwegs. Was kann ich tun

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Sandra,
      welche rechtlichen Möglichkeiten Sie in diesem Fall ergreifen können, sollten Sie ggf. mit einem Anwalt für Urheberrecht besprechen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  10. Brenda

    Meine Nachbar hat Fotos gemacht vom meine Erwachsene Sohn, beim Auto waschen auf unserem Grundstück. Sie hat die dann an der Umweltamt geschickt. Darf sie Bilder vom ihm machen ohne seine Zustimmung.

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Brenda,
      bei Fotografien von möglichen Rechtsverstößen gilt es grundsätzlich abzuwägen ob der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte schwerer wiegt als die vermeintliche Tat. Eine Einschätzung dazu ist uns nicht möglich. Wenden Sie sich daher ggf. an einen Anwalt.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

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  11. Morgan

    Während eines privaten Aufenthaltes im Ausland wurden von mir einige Fotos mit den Pferden der anderen Person gemacht. Darf ich diese Fotos zum Beispiel auf meiner Website verwenden, oder muss die Person, die die Fotos gemacht hat (ohne Auftrag meinerseits) um Einwilligung gebeten werden? Herzlichen Dank!

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Morgan,
      die Entscheidung wie Bilder veröffentlicht werden dürfen, liegt ausschließlich beim Urheber. Dementsprechend benötigen Sie in der Regel dessen Einverständnis.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  12. Kevin

    So wie ich das Gesetz verstehe schützt das Gesetz nur vor einer Veröffentlichung von Bildern. Das reine fotografieren von Personen zum privaten Gebrauch ohne eine Veröffentlichung jeglicher Art ist somit grundsätzlich erlaubt? Was ist, wenn ich jemanden fotografiere und die Person dieses mir nachträglich verbietet, muss ich das Bild löschen auch wenn ich das Bild nicht veröffentlichen möchte?

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Kevin,
      in solchen Fällen ist die Einschätzung oft schwierig. So gilt es zu prüfen, ob bereits die Erstellung des Fotos ein Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht darstellt. Pauschals lässt sich dies meist nicht beantworten, weshalb es sinnvoll ist, einen Rechtsanwalt mir der Prüfung des Einzelfalls zu betrauen.

      Ihr Team von urheberrecht.de

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  13. Stefanie

    Hallo,
    Von meinem Sohn wurden Bilder auf sehr Webseite von der Schule im “öffentlichen Klassenraum” veröffentlicht so das es für jeden zu gänglich ist, man kann sogar die Bilder downloaden. Ich habe bei der Anmeldung in dieses Schule aber etwas unterschrieben das ich nicht möchte das er Bildlich oder Bildlich und mit Namen online veröffentlicht wird. Wie sieht da die Rechtslage aus und was kann ich machen. Mein Sohn ist jetzt 13 Jahre.
    Vielen Dank.

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Stefanie,
      grundsätzlich sollten Sie zuerst mit der Schule in Kontakt treten und die Etfernung der Bilder fordern. Ist dies nicht möglich, besteht ggf. die Möglichkeit, rechtliche Schritte einzuleiten. Welches dafür geeignet sind, sollten Sie gemeinsam mit einem Anwalt besprechen. Wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von urheberrecht.de

      Reply
  14. Armin

    Hallo,

    eine Multisportanlage hat ein Trainingsvideo von mir auf seiner Homepage veröffentlicht und bewirbt damit die Ausübung einer Sportart. Da es hierzu allerdings keine Genehmigung von mir gab, wäre meine Frage, ob ich hierzu Schadensanspruch anmelden kann?

    Danke vorab und viele Grüße,
    Armin

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Armin,
      wir dürfen keine kostenlose Rechtsberatung geben. Wenden Sie sich daher mit Ihrem Anliegen an einen Anwalt für Urheberrecht.

      Ihr Team von urheberrecht.de

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  15. vanessa

    ich bin fotografin im nebengewerbe. ich habe im mai ein berwerbungsfoto gemacht und dieses ohne zustimmung des kunden auf meiner seite als referenzfoto hochgeladen. (ich dachte ich hätte eine zustimmung)
    hab ich als fotografin nicht ein urheberrecht oder gilt das veröffentlichen auch als verletzung . die neue dsgvo war da ja noch nicht in kraft.. LG

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Vanessa,
      neben den Urheberrecht gilt es auch das Recht am eigenen Bild zu berücksichtigen. Für eine individuelle Einschätzung sollten Sie sich ggf. an einen Anwalt für Urheberrecht wenden.

      Ihr Team von urheberrecht.de

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  16. Markus

    Ich habe ein kleines Handwerksunternehmen mit Schwerpunkt Montagen. Da habe ich in den letzten Jahren öfters Fotos von meinen montierten Toren und ähnliches bei den Frimen gemacht wo ich diese montiert habe.
    Darf ich diese Fotos auf meiner Webseite benutzen oder benötige ich die Erlaubniss der Firma wo ich diese montiert habe ??

    Vielen Dank

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Markus,
      bei Bildern von Gebäuden und Grundstücken ist es in der Regel ausschlaggebend von wo Sie diese Aufnahmen angefertigt haben. Mehr dazu können Sie hier nachlesen: Ratgeber Recht am Bild der eigenen Sache.

      Ihr Team von urheberrecht.de

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