Urheberrecht bei Fotos: Welcher Schutz gilt für Fotografien?

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Fotos sind durch die Verbreitung der digitalen Fotografie und der Handys mit integrierter Kamera mittlerweile fester Bestandteil des medialen Alltags. Millionen Bilder entstehen jeden Tag und werden durch das Internet verbreitet. Allerdings muss dabei auch das Urheberrecht für diese Fotos beachtet werden.

Urheberrecht für Fotos: Die Schutzdauer hängt von der Gestaltungshöhe ab.

Urheberrecht für Fotos: Die Schutzdauer hängt von der Gestaltungshöhe ab.

Urheberrecht bei Fotos – kurz und kompakt

Durch das Urheberrecht werden Fotos und die entsprechenden Fotografen geschützt. Damit erhält der Urheber das Recht, für die Verwertung von seinem Bild eine angemessene Entlohnung zu verlangen und gegen eine widerrechtlichen Nutzung juristisch vorzugehen.

Werke der Fotografie im Urheberrecht

Laut dem Urheberrechtsgesetz (UrhG) fallen Fotos – in § 2 UrhG als Lichtbildwerke bezeichnet – unter den Schutz des Urheberrechts. Diese Werke zeichnen sich durch ihre persönlich geistige Schöpfung aus und erreichen aufgrund von Kreativität sowie Individualität eine gewisse Gestaltungshöhe.

Gestalterische Merkmale, die Lichtbildwerke auszeichnen, sind unter anderem:

  • Motivwahl
  • Bildausschnitt und Perspektive
  • Licht und Schatten
  • Schärfe und Kontrast
  • Einsatz von Filtern oder anderer Technik
  • Retusche, Montage oder Collage
  • Stimmung und Emotionen
Bei einem Lichtbildwerk steht somit die Gestaltung des Fotos im Zentrum und nicht die einfache Dokumentation eines Ereignisses oder einer Situation.

Der Schutz durch das Urheberrecht besteht für Lichtbildwerke auch noch 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers und geht dann auf dessen Erben über. Innerhalb dieses Zeitraumes entscheidet der Rechteinhaber, in welcher Art und Weise sein Werk genutzt wird.

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Urheberrecht bei Fotos: Auch Schnappschüsse sind geschützt

Das Urheberrecht für Fotografie gilt sowohl für Schnappschüsse als auch für künstlerische Aufnahmen.

Das Urheberrecht für Fotografie gilt sowohl für Schnappschüsse als auch für künstlerische Aufnahmen.

Aber auch ohne einen kreativen und individuellen Einfluss sind Fotos urheberrechtlich geschützt. Das UrhG bezeichnet solche Fotos, die zum Beispiel Urlaubseindrücke oder Familienfeiern zeigen, als Lichtbilder.

Bei einem Lichtbild handelt es sich um eine unveränderte und naturgetreue Wiedergabe. Dabei kann es sich zum Beispiel auch um Beiträge der Bildberichterstattung handeln, die Geschehnisse unter anderem für Zeitungen dokumentieren. Ebenso fallen Produktfotografien, die in der Werbung oder auch bei Angeboten in Online-Auktionshäusern zum Einsatz kommen, unter die Lichtbilder.

Die Schutzdauer bei Lichtbildern ist im Vergleich zu den Lichtbildwerken auf einen kürzeren Zeitraum festgelegt. Die Gültigkeitsdauer für das Urheberrecht bei Fotos ist in diesen Fällen auf 50 Jahre beschränkt. Die Frist beginnt dabei entweder nach der Veröffentlichung oder falls diese nicht erfolgte, der Herstellung des Lichtbildes.

Welche Rechte haben Urheber bei Fotografien?

Das Urheberrecht bei Fotos entsteht in der Regel durch die Entstehung des Fotos, also im Moment, in dem der Fotograf auf den Auslöser der Kamera drückt. Er ist somit auch der Urheber, dabei ist es unerheblich, ob er im Auftrag einer Person oder eigenverantwortlich handelt.

Dem Schöpfer werden durch das Urheberrecht für seine Fotografie diverse Rechte eingeräumt. Dazu zählen unter anderem die Urheberpersönlichkeits- und die Verwertungsrechte.

Sowohl die Urheberpersönlichkeits- als auch die Verwertungsrechte kann der Urheber zu seinen Lebzeiten nicht auf andere Personen übertragen. Sie bleiben für die gesamte Dauer des Urheberrechts bestehen.
Fotos vom Fotografen: Das Urheberrecht sieht sie als Urheber.

Fotos vom Fotografen: Das Urheberrecht sieht sie als Urheber.

Durch die Urheberpersönlichkeitsrechte wird die Beziehung zwischen dem Schöpfer und seinem Werk definiert. Die Veröffentlichungsrechte bei Fotos ermöglichen es dem Urheber, darüber zu entscheiden, ob und wann seine Werke der Öffentlichkeit zugänglich macht. Zudem kann er auf die Anerkennung der Urheberschaft bestehen.

Das UrhG räumt dem Urheber zudem die Verwertungsrechte ein. Dadurch kann dieser als Einziger die Entscheidung treffen, ob ein Werk in körperlicher oder unkörperlicher Form genutzt wird. Mögliche Formen der Verwertung sind unter anderem die Vervielfältigung, Verbreitung, Aufführung und öffentliche Zugänglichmachung.

Mit der Verwertung seines Werkes kann der Urheber eine finanzielle Vergütung für seine kreative und schöpferische Arbeit erhalten. Kann oder möchte er seine Werke nicht in vollem Umfang verwerten, kann er Dritten die Nutzung erlauben.

Dafur wird ein Vertrag über die Nutzungsrechte bei Fotos aufgesetzt. In diesem werden die Nutzungsarten, der Umfang sowie die Beschränkung der Nutzung und die finanzielle Vergütung definiert.

Wann liegt bei einem Foto eine Urheberrechtsverletzung vor?

Werden Bilder ohne die Erlaubnis des Urhebers – zum Beispiel in Form eines Lizenzvertrages über die Einräumung von Nutzungsrechten – verwendet, handelt es sich dabei um einen Verstoß gegen das Urheberrecht.

Aber auch wenn auf die Nennung des Urhebers verzichtet wird, liegt eine Urheberrechtsverletzung beim Foto vor. Zu einem häufigen Verstößen gegen das Urheberrecht bei Fotos im Internet gehört auch der sogenannte Fotoklau.

Dabei werden durch das Urheberrecht geschützte Fotos von bestehenden Webseiten kopiert und fälschlicherweise als eigene ausgegeben. Besonders verbreitet ist dies bei Produktbildern für Webshops und Online-Auktionen.

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Wie können Sie gegen einen Verstoß gegen das Urheberrecht bei Fotos vorgehen?

Das Urheberrecht bei Fotos hat auch im Internet Bestand.

Das Urheberrecht bei Fotos hat auch im Internet Bestand.

Um gegen eine Urheberrechtsverletzung vorzugehen, stehen dem Urheber verschiedene Optionen zur Verfügung. In der Regel bedienen sich die Geschädigten dabei der Abmahnung, einer zivilrechtlichen Möglichkeit zur Prozessvermeidung.

Im Zuge der Abmahnug kann der Geschädigte verschiedene Ansprüche gelten machen, mit denen die Verstöße gegen das Urheberrecht bei Fotos verhindert und entschädigt werden sollen. Folgende Ansprüche sieht das UrhG unter anderem vor:

  • Anspruch auf Unterlassung
  • Anspruch auf Schadensersatz
  • Anspruch auf Vernichtung, Rückruf und Überlassung

Der Anspruch auf Unterlassung erfolgt meist in Form einer Unterlassungserklärung. Mit diesem lebenslang gültigen Vertrag soll ein erneuter Verstoß gegen das Urheberrecht unterbunden werden. Kommt es allerdings dennoch zu einer weiteren Urheberrechtsverletzung, ist eine Vertragsstrafe zu zahlen.

Mit dem Schadensersatz soll entweder ein entstandener Schaden oder ein möglicher Verlust ausgeglichen werden. Dabei wird die Höhe der Schadenssumme in jedem Fall individuell ermittelt. Zu diesem Zweck werden meist die Einnahmen durch vergleichbare Lizenzverträge herangezogen.

Zusammenfassung – FAQ zum Urheberrecht bei Fotos

Frage 1: Gilt auch für Fotos vom Fotografen das Urheberrecht?

Ein professioneller Fotograf erschafft durch seinen Beruf eine Vielzahl von Fotos und ist somit Urheber von diesen. Abhängig vom Motiv und der angewendeten Technik, kann es sich dabei sowohl um Lichtbildwerke als auch um Lichtbilder handeln. Aus diesem Grund stehen auch Fotografien von einem professionellen Fotografen unter dem Schutz des Urheberrechts.

Frage 2: Wann sind Fotos urheberrechtsfrei?

Wenn das Urheberrecht bei Fotos verjährt, gelten diese als gemeinfrei. Bei Lichtbildwerken ist dies 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers der Fall, bei Lichtbildern 50 Jahre nach der Veröffentlichung bzw. nach der Entstehung.

Frage 3: Muss bei jedem Foto ein Copyright angegeben werden?

In Deutschland ist eine Copyright-Angabe durch den Urheber nicht notwendig, da der Schutz bereits mit der Fertigstellung des Werkes entsteht. Trotzdem ist vor allem im Internet das Copyright bei einem Foto verbreitet. Der Urheber weist damit explizit auf das bestehende Urheberrecht hin.

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73 thoughts on “Urheberrecht bei Fotos: Welcher Schutz gilt für Fotografien?

  1. Conny

    Hallo,
    ein Freund von uns (Hobbyfotograf) hat uns unsere Greifvögel fotografiert und die Bilder an uns gesendet mit Angabe die Bilder zu unserer freien Verfügung. Nun haben wir uns ein Bild auf die Jacke sticken lassen und die Fotografie frei gegeben. Leider haben wir kein Vertrag mit ihm (weil ja Freund) und das Theater ist groß. Wenn er es uns frei gegeben hat und das nur mündlich, kann er das dann wieder zurück nehmen? Schließlich sind es unsere Tiere, die er nur mit unserer Einwilligung fotografieren durfte. Eigentlich sind doch dann auch wir Urheber?
    Gruß Conny

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Conny,

      in manchen Fällen kann eine solche Einwilligung angefochten werden. Das ist beispielsweise dann möglich, wenn es in Bezug auf den Verwendungszweck zu einer Täuschung gekommen ist. Wenden Sie sich am besten an einen Anwalt für Urheberrecht. Dieser kann Sie kompetent beraten und, falls notwendig, vor Gericht vertreten. Das Urheberrecht bei Fotos liegt in der Regel beim Fotografen.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  2. Robert

    Hallo,

    ich habe auf meiner privaten Website eine Pressemitteilung eines Unternehmens mt dazugehörigem Foto veröffentlicht. Auf dem vom Unternehmen zur Verfügung gestelltem Foto sind mehrere Broschüren zu sehen – auf einer dieser Broschüren wiederum wurde anscheinend ein Foto ohne Genehmigung genutzt. Die Urheberrechtsverletzung liegt doch dann bei dem Unternehmen und nicht bei mir, oder?

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Robert,

      unter Umständen könnte auch jemand auf die Idee kommen, Ihnen einen Urheberrechtsverstoß vorzuwerfen. Wir bieten jedoch keine Rechtsberatung an. Wenden Sie sich bei Zweifeln an einen Anwalt für Urheberrecht.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  3. Frank N.

    Hallo,
    ich bin Vorstandsmitglied in einem eingetragenen Sportverein und dort für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Einer unserer Trainer hat sich jahrelang in unserem Verein als Sportfotograf betätigt und mir bzw. uns als Verein Fotos von Wettkämpfen und anderen Veranstaltungen zur Veröffentlichung auf unserer Vereins-Homepage und in der Presse zur Verfügung gestellt.
    Nun hat sich der Sportfreund von unserem getrennt und betreibt einen eigenen Verein mit entsprechneder Home-Page. Eine Familie, die weiterhin in unserem Verein Mitglied ist, hat den Sportfreund gebeten Bilder der Familienmitglieder auf der Seite des neu gegründeten Vereins zu löschen, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass diese Familie ebenfalls dem neuen Verein zugehörig ist.
    Nun verlangt unser ehemaliger Trainer, dass wir alle Bilder mit Mitgliedern dieser Familie von unserer Home-Page löschen, die er uns über Jahre zur Verfügung gestellt hat und beruft sich auf sein Urhebrrecht.
    Ist diese Forderung gerechtfertigt, kann uns das Nutzungsrecht rückwirkend entzogen werden?

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Frank,

      regelmäßig kann der Trainer das Nutzungsrecht nicht nachträglich zurückziehen. Zwar kennt das UrhG zwei Ausnahmen (§ 41 & 42 UrhG), allerdings entstehen dann Schadensersatzansprüche.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  4. Sebha

    Sehr geehrtes Urheberrecht.de Team,

    wie verhält es sich mit der Verwendung von Pressefotos wenn diese, bzw. Ausschnitte eines solchen Fotos
    digital verändert werden hinsichtlich einer kommerziellen Nutzung?

    Beispiel: Ein Foto eines Politikers aus der Zeitung wird digital entfremdet und ein Ausschnitt dieses Fotos in eine
    Collage eingebaut. Die Kollage würde ein Poster werden. Dürfte diese Poster dann verkauft werden , oder läge hier ein Urheberrechtsverstoß vor?

    Vielen Dank schon einmal. Grüße

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Sebha,

      dies kommt auf den Einzelfall an. Es ist zu klären, wie umfassend das eingeräumte Nutzungsrecht war. Im Normalfall sollte dies allerdings unzulässig sein. Lassen Sie sich dazu von einem Anwalt beraten.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
      1. Sebha

        Vielen Dank für ihre Antwort. Ich werde einen wie von ihnen vorgeschlagen einen Anwalt dazu befragen.
        Gruß.

        Reply
  5. sylvia c.

    Ich habe soeben vier Bilder auf meiner Festplatte gespeichert, die möglicherweise urhebergeschützt waren.
    Bekomme ich Ärger wenn ich sie nicht weiter verwenden?
    Sylvia

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Sylvia,

      Sie dürfen diese Bilder nur privat nutzen. Eine Veröffentlichung wäre ggf. eine Urheberrechtsverletzung, ebenso dürfen Sie die Werke nicht weiter verkaufen.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  6. Stefan

    Hallo, ich habe ein Foto des St.-Paulus Dom gemacht, digital bearbeitet (PaintShopPro) und es dann bei Fotolia zum Verkauf angeboten. Auf diesem Foto ist unter anderem der Domplatz mit Personen zu sehen die allerdings nicht das Hauptmotiv darstellen. Nun hat Fotolia das Bild aber abgelehnt wegen Urheberrechtsverletzung? Kann das sein?
    Mein Foto – meine Bearbeitung

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Stefan,

      grundsätzlich sollten Sie als Urheber des Bildes gelten. Wenden Sie sich an den Fotolia-Support und hinterfragen Sie die Ablehnung. Dann sollten Sie genauere Informationen erhalten und können womöglich Einspruch einlegen.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  7. Sylvia

    Hallo, meine privaten, archäologischen Funde wurden alle fotografiert, mit dem Argument das sie in einem Buch verwendet werden.
    ca. Fünf Stück von ca. Fünfzig kamen aber nur darin vor. Der Fotograf hat nun alle meine Funde auf Foto und ich weiß nicht wem er sie alle zeigt. Mir ist das nicht recht.
    Ich fühle mich betrogen. Im Nachbardorf ist ein ärchäologischer Verein. Vermutlich werden hinter meinem Rücken die Funde begutachtet.

    Fühle mich getäuscht. Was sagen Sie dazu???

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Sylvia,
      in Ihrem Fall können wir nur einen Anwalt für Urheberrecht empfehlen, der den Fall genau betrachtet.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  8. Siegfried

    Hallo,
    Ist es eine Uhrheberrechtsverletzung wenn Bilder zum malen verwendet werden, diese werden natürlich nicht 1 zu 1 verwendet sondern nur Partien oder Gesichter?

    MfG

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Siegfried,

      malen dürfen Sie alles. Nur wenn sie bekannte Werke vervielfältigen und öffentlich ausstellen wollen, sollten Sie auf geltendes Urheberrecht achten.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  9. Sparks

    Ich benutze als Künstler Bilder und Fotografien als Vorlage und schaffe durch Veränderung und Verfremdung neue Kunstwerke mit eigenem Kontext, zumeist im Siebdruckverfahren oder durch malen auf Leinwand.
    Liegt in solchen Fällen ebenfalls eine Urheberrechtsverletzung vor?

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Sparks,
      auch eine Bearbeitung darf nur mit Zustimmung des Urhebers passieren.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  10. Sabine W.-T.

    Ich habe auch eine rechtlich Frage zur Nutzung von bezahlten Fotos.
    Konkrete Situation: Ein Kunde bucht ein offizielles und professionelles sowie bezahltes Fotoshooting ohne zusätzlichen Vertrag, nur aufgrund eines Pakets, das man beim Fotografen auswählen kann.
    Also, entweder “kleines Shooting für 1/2 Tag oder erweitertes Shooting für 1-2 Tage oder ein 3-Tages-Shooting.

    Danach hat der Kunde die Möglichkeit, seine Favoriten aus all den Bildern auszuwählen und entscheidet sich für..soundso viele Aufnahmen, die aufgrund dieser Entscheidung bearbeitet und an den Kunden weitergegeben werden.
    Aus persönlichen Gründen wird der Kontakt zum Fotografen beendet (liegt nicht an der Fotographie) und nur weil der Kunde, der plötzlich nicht mehr “befreundet” ist mit dem Fotografen beschuldigt, dass er sie Eigentumsrechte dieser Bilder nicht einhalten würde.

    Für mich stellt sich jetzt die Frage:
    wer ist tatsächlich Eigentümer?
    Was bedeutet in diesem Zusammenhang Urheberrecht?
    Und welche Rechte hat der Abgebildete, um den Fotografen, der ja gleichzeitig Urheber ist zu klagen, nur weil dieser in Facebook für sein Business Werbung mit den Bildern macht, die er selbst angefertigt hat ?!
    Einen eigenen Vertrag für die Abtretung irgendwelcher Rechte gibt es nicht!

    Danke herzlichst für die Antwort im Voraus und wäre dankbar, wenn ihr mir noch den dazugehörigen Paragraphen nennen würdet, denn ich bin kein Jurist und möchte aber einem mir sehr nahestehenden Menschen (=der Fotograf) dabei helfen, Aufklärungsarbeit zu leisten!

    Es wäre wirklich sehr dringend!

    MfG, S.W.T

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Sabine,
      in diesem Fall sollten Sie sich an einen Anwalt für Urheberrecht wenden.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  11. Kubo F.

    Hi, ich habe Bilder für eine Band gemacht. Diese Band hat eines der Bilder für einen Artikel der Zeitung übergeben mit dem ausdrücklichen Hinweis den Urheber (mich in dem Fall) zu erwähnen. Auf eine Entlohnung habe ich verzichtet. Jetzt haben die meinen Namen nicht abgedruckt – die Zeitung ist schon erschienen und die digitale Version zeigt ebenfalls nicht den Namen des Urhebers. Klar bin ich jetzt angepisst und frage mich wie ich denen im Gegenzug ans Bein pissen könnte. Any idea?!

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Kubo,
      als Urheber können Sie auf die namentliche Nennung bestehen. Wen dem nicht nachgekommen wird, können Sie rechtliche Schritte einleiten.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  12. Stephanie T.

    Hallo,
    ich habe viele Jahre als Pressewart für einen Sportverein gearbeitet und auf der Vereinsseite in Facebook und der Homepage meine Bilder für den Verein veröffentlicht. Nun gab es dicken Stress im Verein, so dass ich austreten werde. Kann ich verlangen, dass sämtliche Bilder, dessen Urheberrecht ich habe von den Seiten gelöscht werden?

    LG

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Stephanie,
      Was mit den Bildern passiert, hängt von der Position des Pressewart ab. Normalerweise werden die Rechte an den verwendeten Bildern und Texten vertraglich festgelegt. Sollte kein entsprechender Vertrag existieren, liegen die Rechte beim Urheber, also dem Fotografen.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  13. Helga

    Hallo,
    Ich überlege, ausgewählte Motive aus dem Internet durch ein bestimmtes Verfahren zu verkleinern und zu Ohrringen zu verarbeiten, um den Schmuck dann zu verkaufen. Würde in diesem Fall eine Urheberrechtsverletzung vorliegen?

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Helga,
      Ihre Vorgehensweise könnte eine Urheberrechtsverletzung darstellen. Um die Gefahr einer solchen Verletzung zu vermeiden, können Sie entweder Motive verwenden, deren Urheber Sie selbst sind. Oder Sie erwerben beim jeweiligen Urheber der Bilder aus dem Internet entsprechende Nutzungs- und Verwertungsrechte. Es besteht auch die Möglichkeit, sich von einem Anwalt hierzu beraten zu lassen.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  14. Peter

    Guten Morgen,
    für einen Kunden habe ich ein Standuhrwerk repariert und die Arbeitsweise in Bildern festgehalten.
    Der Kunde hat die Dokumentation mit den Bildern erhalten.
    Nun hat ein Rechtsanwalt diese meine Bilder in einer Klageschrift, ohne mich um Erlaubnis zu fragen, bei Gericht eingereicht.
    Ist dieses Vorgehen rechtens ?
    Mit freundlichem Gruß
    Peter

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Peter,
      Sie schildern einen recht komplexen Sachverhalt. Bitte wenden Sie sich an einen Rechtsanwalt. Wir dürfen keine Rechtsberatung anbieten.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  15. Dirk

    Hallo und guten Abend ,ich habe eine kurze Frage Betreff einer Urheberrechtsverletzung ?
    Ich habe eine sehr schöne Landschafts Aufnahme über eine Social Media Plattform öffentlich gemacht, darauf bekam ich einen Anruf einer renommierten Tageszeitung mit der Frage nach der Nutzung meines Fotos, hierzu bot man mir ein Lächerliches Honorar an worauf hin ich dankend ablehnte.
    Tage später fand ich dieses Foto auf der Home Page der Zeitung denoch veröffentlicht.
    Was habe ich für Möglichkeiten um dieses dreiste Vorgehen zu unterbinden unterbinden beziehungsweise wie verhalte ich mich richtig gegen diese Urheberrechtsverletzung?

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Dirk,
      das Urheberrechtsgesetz sieht verschiedene Möglichkeiten vor, gegen eine Urheberrechtsverletzung vorzugehen. Neben einer Beseitigung dieser Verletzung und einem Anspruch auf Unterlassung kann auch ein Schadensersatzanspruch in Betracht kommen. Zu der Frage, wie Sie sich konkret gegen eine Urheberrechtsverletzung wehren können, dürfen wir Sie jedoch nicht beraten. Hierfür empfiehlt es sich, einen Rechtsanwalt zu konsultieren, der sich im Bereich Medien- und Urheberrecht auskennt.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  16. Norman

    Hallo, ich habe auf einer gewerblichen Seite ein Bild entdeckt (auf der Startseite), dass ich als Postkartenmotiv eines Norwegischen Künstlers identifiziert habe. Ich kann aber nicht erkennen, ob das Bild direkt von Pinterest kopiert wurde oder die haptische Postkarte auf einem Scanner gelandet ist. Auf der gewerblichen Seite gibt es auch kein richtiges Impressum und keinen inhaltlich Verantwortlichen.
    Liegt hier eine Urhaberrechtsverletzung vor?

    Reply
    1. urheberrechte.de

      Hallo Normann,

      es kann sein, dass der Künstler auf sein Namensnennungsrecht verzichtet hat. Wenn Sie im Impressum nicht fündig werden, fragen Sie einfach direkt beim Verlag nach, wer für den Inhalt des Buches verantwortlich ist.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  17. Eva

    Hallo liebes Urheberrecht Team.

    ich habe bei Google veröffentlichte Bilder kopiert und im Photoshop bearbeitet. Ich möchte aus diesen Motiven
    einen Stempel machen lassen, der nur für den privaten Gebrauch zur Herstellung von Grußkarten benützt wird.
    Diese Grußkarten werden auch nur im Freundeskreis verschenkt.
    Verstoße ich hier gegen das Urheberrecht ?
    Besten Dank

    Reply
    1. urheberrechte.de

      Hallo Eva,

      Bilder, die Sie bei Google finden, unterliegen auch dem Urhebergesetz. Lesen Sie also in den AGBs oder im Impressum der jeweiligen Seite nach, wer der Urheber des Bildes ist. Grundsätzlich gilt aber, dass das Verändern eines Werkes (wie in Ihrem Fall durch Photoshop) nichts am Urheberrecht ändert, auch wenn dies nur im privaten Kreis genutzt wird. Wenden Sie sich im Zweifelsfall an einen Anwalt.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  18. Inga P.

    Einen guten Tag an das Team,
    wir haben für unsere Zeitungen einen Pressefotografen, der für seine von uns in Auftrag gegebenen Fotos ein Honorar erhält. Haben wir als Zeitung nur das einmalige Recht auf Veröffentlichung dieser Fotos, so dass wir die Bilder bei an Bedarf (beispielsweise für Ankündigungen) im folgenden Jahr nicht mehr verwenden können?

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Inga,

      die Dauer und der Umfang der Nutzung sollte im Vertrag über die Bilder benannt sein.

      Ihr Team von Urheberrechte.de

      Reply
  19. Hecht

    Gilt das Urheberrecht auch, wenn Lichtbilder die älter als 50 Jahre sind in Publikationen (Bücher, Zeitschriften etc.) jüngeren Datums veröffentlicht werden? D.h. geht dann das Urheberrecht auf den Herausgeber über?

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Hecht,

      nur weil der Urheber keine Recht mehr an dem Material hat, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass die Verwertungsrechte ebenso gemeinfrei sind.

      Ihr Team von Urheberrechte.de

      Reply
  20. Eva R.

    Hallo Urheberrecht-Team,

    ich habe Fotos im Garten eines Künstlers gemacht, dessen Enkel nun das Haus weiterführt. Die Fotos habe ich im Einverständnis mit dem Enkel gemacht. Nun soll ein Katalog herauskommen über diesen Künstler und ich wurde gefragt, ob ich einen Beitrag über den Garten inclusive meiner Fotos liefere. Muss ich dafür den Enkel um Erlaubnis fragen? Spielt es eine Rolle, ob auf den Fotos nur die Pflanzen des Gartens oder auch das Wohnhaus des Künstlers zu sehen sind?

    Vielen Dank
    Eva Rugel

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Eva,

      als Urheber der Fotos stehen Ihnen die Verwendung der Bilder frei. Jedoch können Sie, indem Sie die besagten Enkel informieren, im Vorfeld Probleme ausräumen.

      Ihr Team von Urheberrechte.de

      Reply
  21. Ildiko K.

    Hallo!
    Ich habe einen Alleinmaklervertrag meines Kunden.Eine andere Maklerin hat eine Immobilie mitsamt meiner Fotos”geklaut” und bietet die Wohnung an.Mein Kunde,wie auch ich sind erbost…Habe ich Chancen wenn ich zum Anwalt gehe?
    Lieben Gruss

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Ildiko,

      mit dem Gang zu Anwalt können Sie Ihre Optionen evaluieren und entscheiden ob Sie rechtliche Schritte einleiten wollen.

      Ihr Team von Urheberrechte.de

      Reply
  22. Andrea

    Ich habe heute das Vereins-Logo eines Fußballvereines von Google gespeichert. Ich möchte dieses Logo spiegelverkehrt ausdrucken und auf Stoff drucken, um mir eine Tasche zu nähen. Die Tasche ist nur für meinen eigenen Gebrauch.
    Verstoße ich gegen das Urheberrecht ?

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Andrea,

      die Verwendung des Logos ist auch spiegelverkehrt fraglich. Ein Anwalt kann das genauer beurteilen.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  23. Lydia

    Guten Tag,

    auf dem Flohmarkt habe ich sehr alte (nachkolorierte) Fotopostkarten gekauft. Ein Urheber oder Poststempel (wegen des Alters) ist leider nicht darauf zu erkennen.
    Die Bilder möchte ich gerne in Collagen verarbeiten, die Gesichter auch austauschen.
    Ginge das? Oder wo kann ich weitere Nachforschungen anstellen?

    Danke und Gruß

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Lydia,

      ob für Ihr Vorhaben Urheberrechte oder Verwertungsrechte beachtet werden müssen, kann ein Anwalt für Medienrecht einschätzen.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  24. Lisa

    Liebes Team von Urheberrecht.de,

    ich habe vor 4 1/2 Jahren mehrfach einem Stylisten assistiert. Nun möchte ich eine Website aufbauen und mich als Stylistin selbstständig machen. Gerne würde ich die damals entstandenen Photos verwenden- sie sind sehr schön und bilden eine super Grundlage für meinen Start. Natürlich ist es oberstes Gebot, die Photographin und den Hauptstylisten zu erwähnen als Urheber in der Bildunterschrift. Aber ist es damit getan und fahre ich 100 % damit sicher?

    Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Hilfe.
    Lisa S.

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Lisa,

      um sich abzusichern, können Sie die Einwilligungen der Beteiligten schriftlich einholen. Ansonsten kann ein Anwalt beurteilen, ob es Bedenken bezüglich dem Urheberrecht gibt.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  25. Harry H.

    Hallo,
    Ich habe folgendes Anliegen

    Ich arbeite als glasmontagefirma für einen Glaser und habe in Vergangenheit mit den Glasmontagen auf meiner Webseite mit Bildern geworben die ich auf den Baustellen nach der Montage gemacht habe.
    Wenn ich die Bilder auf der Baustelle mache, habe ich das Urheberecht auf die Bilder und kann diese frei verwenden?

    Danke für die info

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Harry,

      der Fotograf eines Bildes hat in der Regel auch das Urheberrecht an dem Bild. Gleichzeitig kann es aber sein, dass er beim Fotografieren seinerseits eine Urheberrechtsverletzung begeht, wenn es sich bei dem Gebäude um ein urheberrechtlich geschütztes Bauwerk handelt. Sind außerdem Personen im Bild zu sehen, müssen diese der Veröffentlichung des Bildes zustimmen, da der Fotograf sonst eine Verletzung des Persönlichkeitsrechtes begeht.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  26. Tanja

    Liebes Team von Urheberrecht.de,
    auch ich habe eine Frage:
    wenn ich über ein Anzeigenportal eine Suchanzeige für ein Produkt aus einem Katalog aufgeben möchte, der nicht mehr aktuell ist, das Produkt also über den Hersteller nicht mehr bezogen werden kann, darf ich dann einen Screenshot (der Produktabbildung) aus dem “alten”, frei zum Download zur Verfügung stehenden, pdf Katalog in meine Suchanzeige einfügen, oder verletze ich damit ein Gesetz?
    Ich bedanke mich schon jetzt für eine kurze Antwort,
    Tanja

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Tanja,

      die Rechtslage zur Nutzung von Screenshots ist bislang nicht eindeutig geklärt und wird in der Regel nach Einzelfall entschieden. Sie können bei dem Urheber des Katalogs anfragen, ob Sie das Bild zu dem von Ihnen beschriebenen Zweck verwenden dürfen. Ggf. kann Ihnen auch ein Anwalt für Urheberrecht weiterhelfen.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  27. Dieter

    Liebes Team von Urheberrecht.de,Liebes Team von Urheberrecht.de,
    auch ich habe eine Frage:
    bei einem Essen im Hotel wurden wir von einem Mitglied der Musikgruppe die für die Unterhaltung zuständig war gefragt ob er uns Fotographieren darf, wir stimmten zu. Etwas später lasen wir in der Tagespresse einen Artikel über eine Galerie, auf dem Foto war ein Teil der Ausstellung zu sehen. Wir erkannten das Foto von uns. Meine Frage in wie weit kann ich das öffentliche Ausstellen und die Vermarktung des Fotos unterbinden. Bei der Erteilung der Genehmigung für das Foto wurde davon ausgegangen das es sich um ein rein Privates Foto handelt. Wir wurden auch in keiner Weise darüber in Kenntnis gesetzt dass das Foto kommerziell genutzt werden würde.

    auch ich habe eine Frage:
    bei einem Essen im Hotel wurden wir von eine Mitglied der Musikgruppe die für die Unterhaltung zuständig war gefragt ob er uns Fotographieren darf ,wir stimmten zu. Etwas später lasen wir in der Tagespresse einen Artikel über eine Gallerie , auf

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    1. Urheberrecht.de

      Hallo Dieter,

      Sie können sich mit der Ausstellung in Verbindung setzen und ihr Anliegen dort vortragen oder Sie wenden sich an einen Anwalt für Urheberrecht, der Ihnen hilft, die Situation zu beurteilen.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  28. Restauro

    Guten Tag,
    ich arbeite als festangestellte Restauratorin an einem Museum, bin also Angestellte im öffentlichen Dienst. Im Rahmen meiner Arbeit fertige ich häufig Lichtbilder von Objekten zur Dokumentation an. Häufig werden solche Bilder für Publikationen des Museums verwendet und lediglich mit dem Namen des Museums als Copyright-Angabe versehen. Eine individuelle Nennung des Urhebers erfolgt bisher nicht. Kann ich als Urheber darauf bestehen, hier namentlich genannt zu werden? Denn nur dann kann ich auch Verwertungsrechte dafür geltend machen, wenn ich als Urheber genannt bin, oder?
    Ich kenne aus anderen Fällen, dass man als Arbeitnehmer die Nutzungsrechte an den Arbeitgeber abtritt (was in gewisser Weise auch durchaus nachvollziehbar ist, denn man verwendet immerhin z.B. die Geräte und Ausstattung des Arbeitgebers). Jedoch ist das in meinem Fall nie konkret schriftlich bzw. vertraglich vereinbart worden. Wie wirkt sich dies auf die Verwertungsrechte aus, wenn der Uhrheber die Nutzungsrechte abtritt?
    Vielen Dank für eine Antwort.

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Restauro,

      im Detail kann nur ein Anwalt beurteilen, wie die rechtliche Lage der Bilder ist. Häufig ist jedoch das Unternehmen der Rechteinhaber, wenn die Bilder im Rahmen eines Arbeitsauftrages angefertigt werden.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  29. Henry

    Hallo Urheberrecht.de Team,

    meine Frage ist ein wenig kniffelig aber ich hoffe, Ihr könnt sie mir dennoch beantworten.
    Ich habe in einem nichtkommerziell genutzten Forum mehrere Tausend Landschaftsbilder hochgeladen und der Community zur freien Verwendung überlassen.
    Dieses Forum wurde jetzt verkauft und ich hatte schon Kontakt mit dem neuen Besitzer, welcher gerade seine AGBs zur kommerziellen Nutzung anpasst. Ich müsste den neuen AGBs zustimmen, um weiterhin das Forum nutzen zu können und würde dem Besitzer in diesem Zuge das Recht einräumen müssen, dass er alle meine Fotos für seine Zwecke kommerziell nutzen kann. Verhandlungen im Vorfeld über eine Entlohnung meinerseits für den enormen Aufwand, welchen ich in den letzten ca. 10 Jahren dafür betrieben habe, lehnt er ab.
    Mir ist bewusst, dass ich die AGBs nicht akzeptieren muss und ihn zur Entfernung meiner Bilder auffordern kann, würde aber lieber den Weg einer gütlichen Einigung in Betracht ziehen.
    Habt Ihr da einen Tip, wie ich mich richtig verhalte?

    Danke für Eure Bemühungen

    Henry

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Henry,

      eine Rechtsberatung dürfen wir leider nicht anbieten. Bitte wenden Sie sich an einen Anwalt für Urheberrecht.

      Ihr Team von Urheberrecht.de

      Reply
  30. Julian

    Ich habe eine Bildersammlung auf dem PC mit vielen Bildern nach Jahren sortiert.
    Zu 99 % bin ich der Fotograf gewesen (Familienbilder, Verwandschaft u.s.w.).
    Meine Frau (nun EX-Frau) möchte nun Bilder davon haben. Dies lehne ich ab mit der Begründung dass ich der Urheber der Bilder bin und diese nicht rausgeben oder ihr kopieren werde.

    Liege ich da richtig ?

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Julian,

      da wir keine Rechtsberatung geben dürfen, empfehlen wir Ihnen, den Fall von einem Anwalt für Urheberrecht prüfen zu lassen.

      Ihr Team von urheberrecht.de

      Reply
  31. KLaus

    Diverse Büro-Kollegen haben unser Büro-Team im Laufe der Jahre bei Veranstaltungen privat und ohne Vereinbarungen fotografiert, in Präsentationen festgehalten und diese dem Team zur Verfügung gestellt.
    Daraus möchte ich eine Person oder zunindest das Gesicht dieser Person ausschneiden und dieser Person als Geschenk zur Verfügung stellen, z. B. als Prägung auf einer Kaffeetasse o. ä.
    Verstosse ich damit gegen das Urheberrecht?

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Klaus,

      hier kann es sich unter Umständen um eine Urheberrechtsverletzung handeln, da Sie das Foto nicht selbst gemacht haben. Erteilt Ihnen der Fotograf aber die Erlaubnis zur Nutzung – dies kann auch mündlich geschehen -, sollten sich keine rechtlichen Probleme ergeben.

      Ihr Team von urheberrecht.de

      Reply
  32. Gustav S.

    Hallo, ich habe viele Jahre für meinen Verein Fotos von allen möglichen Veranstaltungen geschossen. Diese ca. 600 Fotos habe ich kürzlich dem Verein “geschenkt”. Jetzt hat der Pressewart des Vereins in einer lokalen Zeitung einen Bericht über den Verein geschrieben und gleichzeitig eines meiner Fotos mit veröffentlicht. Unter das Foto hat er aber nicht meinen Namen geschrieben, sondern “foto: vom Verein”.
    Wie ist das urheberrechtlich? Müsste er nicht meinen Namen als Fotografen unter das Foto schreiben?
    Danke für Bescheid.

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Gustav,

      wir empfehlen Ihnen, sich mit dem Verein zu verständigen und nachträglich eine Regelung über das Ausmaß der Nutzungsrechte an Ihren Bildern zu treffen. Darin können Sie auch festlegen, dass Sie bei einer Veröffentlichung namentlich als Urheber genannt werden wollen.

      Ihr Team von urheberrecht.de

      Reply
  33. Sandra

    Hallo. Ich möchte einen Minecraft Bild vergrößern und auf das Fahrrad meines Sohnes kleben. Ist das erlaubt? Es ist ja nur ein Pixelbild. Oder wer gibt dafür eine Lizenzfreigabe.

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Sandra,

      im Rahmen einer privaten Nutzung ist die Vervielfältigung geschützten Materials in der Regel zulässig. Beabsichtigen Sie jedoch, das Fahrrad später zu verkaufen, sollten Sie das Bild entfernen.

      Ihr Team von urheberrecht.de

      Reply
  34. Andrea

    Hallo, ich habe über Ebay-Kleinanzeigen eine Kommode verkauft, dafür habe ich einige Bilder angefertigt. Der Käufer der Kommode hat sie sofort nach dem Verkauf mit meinen Bildern sehr viel teurer wieder über Ebay-Kleinanzeigen zum Verkauf angeboten. Mir geht es nicht um den Preis der Kommode, ich wüsste gerne, ob es erlaubt ist, dass er meine Bilder für seine Verkaufsaktivitäten nutzt? Danke im Voraus für Ihre Antwort.

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Andrea,

      als Fotografin haben Sie das Urheberrecht an Ihren Bildern. Kontaktieren Sie den Verkäufer und schalten Sie ggf. einen Anwalt für Urheberrecht ein.

      Ihr Team von urheberrecht.de

      Reply
  35. Stephan F.

    Wo steht im UhrheberrechtsGesetz, dass in Deutschland ein Copyright – Vermerk nicht nötig ist?
    Ich bin Berufsfotograf und ich bestehe, ja bin sogar darauf angewiesen, dass mein Credit genannt wird,
    denn so habe ich die Chance auf Zweitverwertung und kann der Verwertungsgesellschaft (in meinem Fall VG Bildkunst) leichter die jährlichen Veröffentlichungen nennen. Gleichzeitig schützt der Copyright Hinweis auch gegen den Bilderklau. Die Antwort FAQ 3 ist also komplett irreführend. Das Wort oder Zeichen Copyright muss nicht dastehen, aber ganz bestimmt der Name des Urhebers. Sonst werden 50% des Honorars zusätzlich fällig. Es wäre gut, wenn Sie diese Unschärfe verbessern.

    Reply
    1. Urheberrecht.de

      Hallo Stephan,

      der von Ihnen genannte Punkt ist so zu verstehen, dass der Urheber nicht verpflichtet ist, seine Bilder mit einem Copyright-Vermerk zu versehen, weil sein Urheberrecht auch ohne einen entsprechenden Hinweis automatisch gilt. Andere Personen, die die Nutzungsrechte an fremden Bildern erwerben, sind natürlich verpflichtet, den eigentlichen Urheber anzugeben.

      Wir entschuldigen uns für die missverständliche Formulierung und bessern den Text entsprechend nach.

      Ihr Team von urheberrecht.de

      Reply
  36. Daniela

    Hallo, ich habe folgendes Problem, ich versuche es kurz zu fassen, die Betreiber eines Märchenparks haben ohne fragen bzw Einwilligung ein Foto von mir mit mir vorerst für ein Probeexemplar eines Kalenders benutzt. Dies zeigten Sie mir allerdings dachte ich das vor dem Druck der Verkaufsexemplare gefragt bzw abgesprochen wird ob ich nun beteiligt werde egal in welcher Form oder mein Künstlername genannt wird. Nun dürfte ich erfahren das der Kalender bereits verkauft wird und ohne mein Wissen das ganze. Kein Hinweis auf meinen Namen oder irgendetwas, auf meine Anfrage hin …Stillschweigen. Was kann ich jetzt unternehmen . Vielen Dank

    Reply
    1. urheberrecht.de Post author

      Hallo Daniela,
      für die Einschätzung, ob in diesem Fall eine Urheberrechtsverletzung vorliegt und wie Sie gegen diese vorgehen können, sollten Sie sich an einen Anwalt wenden. Wir dürfen keine kostnelose Rechtsberatung geben.

      Ihr Team von urheberrecht.de

      Reply

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