Monatliche Ausgaben für Online-Streaming: Ein Drittel zahlt mindestens fünf Euro

News von urheberrecht.de, veröffentlicht am 22. Mai 2018

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V., kurz BVDW, hat aktuelle Untersuchungsergebnisse hinsichtlich des Streaming-Verhaltens der Deutschen veröffentlicht. Das wichtigste Ergebnis: Die monatlichen Ausgaben für Online-Streaming belaufen sich bei einem Drittel der Befragten auf fünf Euro.

Etwa die Hälfte der Befragten zahlt für Streaming-Dienst

Monatliche Ausgaben für Streaming: Ein Drittel aller Befragten zahlt mindestens fünf Euro

Monatliche Ausgaben für Streaming: Ein Drittel aller Befragten zahlt mindestens fünf Euro

Gleichwohl 51 Prozent eher auf kostenlose Seiten wie YouTube u. ä. zurückgreifen, gaben insgesamt 35 Prozent aller Befragten an, dass ihre monatlichen Ausgaben für Streaming-Dienste bei mindestens fünf Euro lägen.

Hiervon zahlen 19 Prozent fünf bis zehn Euro, was den Großteil dieser Gruppe ausmacht. Lediglich 3 Prozent zahlen 20 Euro oder mehr.

Zudem gaben 40 Prozent an, die gewählten Streamingdienste mindestens einmal in der Woche zu nutzen – im Vorjahr waren dies noch 22 Prozent.

Dass bereits mehr als jeder Dritte über fünf Euro pro Monat fürs Video-Streaming im Web bezahlt, ist ein klares Zeichen für die weiterhin steigende Bedeutung von Bewegtbild im Internet.

kommentierte Marco Zingler, der Vize-Präsident des BVDW.

Ein Trend, der anhalten wird

Die Zahlen legen nahe, dass monatliche Ausgaben für Streaming in Zukunft noch steigen könnten

Die Zahlen legen nahe, dass monatliche Ausgaben für Streaming in Zukunft noch steigen könnten

Diese Zahlen über die monatlichen Ausgaben für Online-Streaming können als ein klarer Beweis für die wachsende Popularität von Video-on-Demand gelesen werden. Das fast schon klassisch anmutende Fernsehschauen gehört zwar nach wie vor zum Alltag der Deutschen, dennoch schätzen viele die Tatsache, Inhalte jederzeit abrufen zu können und nicht an Sendetermine gebunden zu sein. Dass monatliche Ausgaben für Streaming konstant wachsen, hat auch mit der Tatsache zu tun, dass in den letzten Jahren härter gegen Illegale Streaming- und Filesharing-Seiten vorgegangen wurde.

Erst im April letzten Jahres fällte der europäische Gerichtshof das Grundsatzurteil, dass auch das Aufrufen illegal vervielfältigter Filme und Serien im Netz eine Rechtswidrigkeit darstellt. Zuvor war dies noch eine rechtliche Grauzone. Gegen Seiten wie kinox.to werden regelmäßig Klagen eröffnet. Viele fürchten seitdem Abmahnungen.

Nicht zuletzt stocken die VoD-Plattformen ihr Angebot konstant auf: Allein Netflix kündigte kürzlich an, in diesem Jahr 700 eigene Filme und Serien produzieren zu wollen.

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